Heavy Rain – Special Edition (ungeschnitten)
Heavy Rain – Special Edition (ungeschnitten)
- Sony PS3 Game: Heavy Rain – Special Edition, in Heavy RainTM trifft der Spieler viele Entscheidungen und trägt deren direkte Konsequenzen in diesem packenden Thriller aus dem Hause Quantic Dream. Altersfreigabe: freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG Heavy Rain erzählt auf innovative Art die geschichte von vier Personen, die aus unterschiedlichen Motivationen herauseiner Mordserie an der Ostküste der USA nachgehen. Während die Öffentlichkeit vor Entsetzen gelähmt ist, ermitteln die vier in e
VÖ: 26.02.2010/ System: PlayStation 3/ Genre: Action-Adventure/ deutsche Version/ USK: 16/ LIMITED EDITIONIn einer Stadt an der US-Küste, verschwinden Söhne spurlos, um drei Tage später ertränkt inRegenwasser und mit einer Origamifigur auf der Brust gefunden zu werden. Die Öffentlichkeit ist paralysiert vor Angst und Paranoia und die Behörden kommen mit ihren Ermittlungen nicht voran. Und ein weiterer Sohn ist verschwunden – Shaun Mars. Zwischen Verdächtigungen und Beklemmung, folgen v
Unverb. Preisempf.: EUR 82,95
Preis:
Das könnte Sie auch noch interessieren:






























Das bisher beste Spiel überhaupt,
Heavy Rain – darauf haben manche von uns vier Jahre gewartet. Die Frage, ob sich diese lange Zeit überhaupt gelohnt hat, ist nicht direkt zu beantworten, aber im Großen und Ganzen kann ich schon einmal eines sagen: Ja!
Schon der Prolog hat mich wirklich schwer beeindruckt und auch der Rest war von vorne bis hinten unglaublich packend.
Aber zunächst mal zur Story an sich:
Ein Killer treibt in einer Kleinstadt in Amerika sein Unwesen. Er wird der Origami-Killer genannt, da er seinen Opfern, allesamt Jungen im Alter von 9-13, in Regenwasser ertränkt, ihnen eine Orchidee auf die Brust und einen kleinen Origami-Hund in die Hand legt. Vier Personen beginnen sich auf die Suche nach dem Killer zu machen, jeder von ihnen hat seine eigenen Motive und Hintergrundgeschichten. Zum einen wäre da der drogensüchtige FBI Profiler Norman Jayden, der 45-jährige Privatdetektiv Scott Shelby, die junge Journalistin Madison Paige und schließlich noch die Hauptperson, der Ingenieur und Familienvater Ethan Mars, dessen Familie durch einen tragischen Vorfall zerrissen wird. Als auch noch einer seiner Söhne vom Killer gekidnappt wird, scheint er am Boden zerstört, macht sich jedoch auf einen gefährlichen Weg, um seinen Sohn zu retten.
Das Gameplay:
Es mag dem “normalen” Gamer seltsam vorkommen, wie Heavy Rain funktioniert und aufgebaut ist. Einen guten interaktiven Film hat wahrscheinlich kaum einer gespielt, denn dieses Genre scheint noch ziemlich unterbewandert zu sein. Doch jetzt kommt so ein französisches Entwicklerteam daher und scheint wie auch bei Fahrenheit alles umzukrempeln – mit Erfolg! Dass die Meinungen da geteilt sind, kann ich nachvollziehen. Bis sich so ein Genre etabliert hat, dauert es ein bisschen, aber meiner Meinung nach ist Heavy Rain in diesem Fall ein kleiner Meilenstein.
Das Spiel ist wie ein echter Thriller aufgebaut. Einziger Unterschied: Du spielst ihn selbst. Du erlebst eine Geschichte auf eine Art und Weise, die Dir den Puls fast dauerhaft in die Höhe treibt. Und vor allem: Du entscheidest selbst. Zwar ist die Storyline natürlich vorgegeben, aber mit 22 verschiedenen Enden zeigt sich, dass alles ganz anders laufen kann. Eine Kleinigkeit kann manchmal viel verändern! Manche behaupten, es würde trotzdem so wenig unterschiedliche Handlungsstränge geben, aber da muss ich einhaken: Wisst Ihr, wie lange es dann gedauert hätte, bis Heavy Rain da gewesen wäre? Garantiert mehr als vier Jahre. Das wäre ein unmögliches Mammutprojekt geworden und zudem: Je komplexer etwas wird, desto mehr Fehler schleichen sich ein.
Das besondere am Spiele-Part ist, dass die Tasten keinen Aktionen zugeordnet worden, sondern nur aus sog. “Quicktime-Events” bestehen, also z.B. drücke die Dreieck-Taste, wenn sie erscheint. Hört sich ziemlich lahm an, oder? Aber ich als Gamer selbst, fand das unglaublich unterhaltsam. Zum einen, weil es das Spielen tausendmal spannender macht (drückt man etwas Falsches kann das erhebliche Folgen haben) und weil man sich wirklich auf den fast schon oskarreifen Film und die spannende Story konzentrieren kann.
Man spielt außerdem aus vier verschiedenen Perspektiven, was sehr interessant ist, denn jeder Charakter hat seine eigene Vorgehensweise und Ansicht.
Neu ist auch, dass Aktionsmöglichkeiten, wie etwa “Beruhigen” (nur eins von tausend Beispielen) und dazu ein paar andere um den Charakter herumschwirren. Dabei passt sich das “Schwirren” der jeweiligen Situation an: Mal ist es hektisch und zittert fürchterlich, mal ist es ein wenig verschwommen usw.
Außerdem kann man auch die Gedanken “hören”, was extrem hilfreich ist, wenn man mal nicht weiter weiß.
Die Grafik:
Ein Wort? Bombig. Die beste Grafik bei einem Spiel bisher. Bis das getoppt werden kann, verstreichen sicher ein paar Jahre. Die Umgebungen sehen von vorne bis hinten total authentisch aus und vermitteln stets die richtige Atmosphäre. Die Charaktere selbst wurden echten Schauspielern mithilfe von “Motion Capturing” nachempfunden und sehen äußerst realistisch aus. Ich hatte noch nie das Gefühl gehabt, dass mir eine virtuelle Person so echt vorgekommen ist, sodass ich beinahe schon dachte, dass ich sie selbst kenne
Mehr gibt es auch nicht zu sagen; den Aufwand sieht man deutlich.
Der Soundtrack:
Einfach phänomenal. Und soll ich mal ehrlich sein? Es ist der meiner Meinung nach beste Soundtrack, den es jemals gegeben hat. Sowohl in der Film- als auch in der Games-Branche. Und ich kenne unzählige Soundtracks. Niemals wurde die Handlung so perfekt in Musik umgesetzt. Kauft ihn euch auf iTunes, selbst wenn ihr Heavy Rain nicht kennt. Ehrlich. Ein Feuerwerk der Gefühle. Schon allein der Soundtrack macht in dem Spiel 50% der Atmosphäre aus und…
Weitere Informationen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Missbrauch melden
| Kommentar als LinkEin unvergessliches Abenteuer auf der PS3,
Videospiele werden immer teurer und komplexer. Dies kommt den Zockern zugute, denn mit höheren Geldern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Endprodukt ausgereift und technisch absolut beeindruckend ist. Weiterhin versucht man mit einem Spiel eine große Zielgruppe zu erreichen, damit das Produkt verkaufstechnisch ein voller Erfolg ist. Was ist jedoch, wenn die Entwickler sich bewusst von einem Trend entfernen und ein völlig neuartiges Spielgefühl erzeugen wollen? Das Risiko ist hoch, dass das Spiel ein Verkaufsflop wird und das Entwicklerstudio vielleicht Pleite geht. Quantic Dream hat sich nach Fahrenheit (PS2) erneut für dieses Risiko entschieden und mit Heavy Rain ein Spiel entwickelt, welches mit viel Mut zu Innovationen den Spieler überraschen möchte auch auf die Gefahr hin, ihn zu verwirren. Was Heavy Rain so einzigartig macht, zeigt die folgende Rezension.
In einer Stadt an der Ostküste der USA verschwinden seit Jahren im Herbst Kinder. Diese werden 3 bis 5 Tage später ertrunken in Regenwasser aufgefunden mit stets demgleichen Ritual. Eine Orchidee auf der Brust und eine Origami-Figur in der Hand. Die Polizei tappt im Dunkeln, es gibt keine Beweise auf die Identität oder das Motiv des sogenannten Origami-Killers. Der Spieler übernimmt abwechselnd die Rollen von vier Hauptfiguren. Ethan Mars ist beruflich erfolgreich, führt ein schönes Leben mit Frau und Kindern in einem noblen Architektenhaus. Sein Leben verläuft hervorragend, bis es zu einem tragischen Familienunglück und einer seiner Söhne stirbt. Zwei Jahre später kommt es zu einem erneuten Familiendrama, als der andere Sohn wahrscheinlich vom Origami-Killer entführt wurde. In der Rolle von Ethan Mars liegt es nun am Spieler seinen Sohn zu retten. Weiterhin gibt einen Privatdetektiv, der auf eigene Faust Erkundungen anstellt und versucht den Origami-Killer zu schnappen. Die dritte spielbare Person ist ein drogenabhängiger FBI-Agent. Er unterstützt die Ermittlungen der örtlichen Polizei und hat Zugriff auf verschiedene Hightech-Untersuchungsgeräte. Die vierte Person ist eine junge Reporterin, deren Motiv bis fast zum Schluss des Spiels geheim ist.
Beeindruckend in Heavy Rain ist die Entscheidungsfreiheit, mit der es der Spieler zu tun bekommt. Jede Aktion hat Einfluss auf den weiteren Fortlauf der Geschichte. Mal ändert sich nur ein Dialog oder mal ist ein Kapitel früher oder später zuende. Im schlimmsten Fall sterben sogar eine oder mehrere Personen im gesamten Spieldurchgang. Und selbst dann läuft das Spiel weiter und endet nicht mit einem “Game over” – Bildschirm! Zwar ist es teilweise doch vorgeschrieben, wann welche Personen sterben können, obwohl diese Person sich gerade in einer sehr gefährlichen Situation befindet, diese sich jedoch dann auomatisch befreit. Allerdings merkt man dies im 1. Durchgang nicht und ist somit doch angetrieben zu wissen, wann eine Person sterben kann. Jede Person kann mal mehr, mal weniger Risiko bei der Suche nach dem verschwundenen Kind eingehen. Daraus ergibt sich eine enormer Wiederspielwert, denn das Spiel enthält 18 verschiedene Enden und kann in fast allen Kapiteln verändert werden. Grundsätzlich bewegt man seine Figur mit dem linken Analogstick, mit R2 geht man langsam oder schnell. Der rechte Analogstick ist wohl die wichtigste Eingabemethode. Mit ihm führt man die Bewegungen auf dem Bildschirm nach, so wie sie eingeblendet werden. Diese Aktionen sind Abhängig von der jeweiligen Situation. Ansonsten kann man noch zwischen zwei Kameraperspektiven wählen. In Kampfpassagen, welche aus Quick-Time-Events bestehen, kommt es auch vor, dass die Sixaxis-Funktion eingesetzt werden muss. Anders als in Quick-Time-Events von anderen Spielen, gibt es kein Sieg oder Niederlage, sondern das Spielgeschehen läuft immer weiter und nimmt deshalb einen anderen Lauf. Es ist auch nicht immer verheerend, wenn man mal eine Eingabe verpasst. Im Gegensatz zu Fahrenheit muss man das QTE nicht erneut herangehen, was den Frustrationspegel sehr weit unten hält. Durch Drücken der L2-Taste ist es zudem jederzeit möglich die Gedanken der Person zu erfahren, was nützlich ist, denn dadurch weiß man immer, was als nächstes zu tun ist. Auch hilft diese Funktion ungemein, um sich mit dem Charakter zu identifizieren, denn so erfährt man mehr über die Gefühlslage des jeweiligen Charakters.
Die Grafik leidet gelegentlich unter Tearing, überzeugt allerdings mit detaillierten Umgebungen und größtenteils scharfen Texturen, sowie den wohl beeindruckendsten menschlichen Personen, die ein Videospiel bisher geboten hat. Jede Figur wurde durch Schauspieler und Motion Capturing Aufnahmen nachgebildet. Das Ergebnis sind äußerst reale Animationen, Mimiken und Gestiken,…
Weitere Informationen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Missbrauch melden
| Kommentar als LinkHeavy Rain – Der Weg ist das Ziel,
Lange erwartet, mit vielen Vorschusslorbeeren versehen, ist gestern dann nach ‘The Nomad Soul’ und ‘Fahrenheit’ das dritte Werk von Quantic Dreams erschienen. Die Mannen um David Cage haben den in ‘Fahrenheit’ eingeschlagenen Weg weiterverfolgt und verfeinert.
In Heavy Rain dreht sich alles um die Jagd nach dem Origami-Killer, welcher seit drei Jahren jedes Jahr zum Herbst die Öffentlichkeit und die Polizei in Aufregung versetzt. Er entführt etwa Kinder, welche dann 3 bis 5 Tage später tot aufgefunden werden. Alle Opfer sind ertrunken, die Gesichter mit Schlamm bedeckt. In Ihrer Hand haben sie alle eine Origamifigur, auf der Brust liegt eine Orchidee.
Ähnlich wie in Fahrenheit übernimmt der Spieler in Heavy Rain die Rolle über insgesamt vier Hauptfiguren: Ethan Mars, erfolgreicher Architekt, Familienvater und Hauptakteur in dem makaberen (Schau-)Spiel. Madison Paige, Journalistin, die unter Schlaflosigkeit leidet und sich mit Ihrem Gespür für Stories in die eine oder andere prekäre Situation bringt. Scott Shelby, Privatdetektiv und Ex-Cop, der im Auftrag der Eltern der Opfer Jagd auf den Killer macht und der FBI-Agent Norman Jayden, Profiler und drogensüchtig, der meistens mit seinem ‘Partner’ der örtlichen Polizei, Inspector Blake am Streiten ist.
Diese vier Personen sind in die Suche nach dem Origami-Killer verstrickt. Wer Fahrenheit kennt fühlt sich bei diesem Spiel gleich heimisch. Innerhalb eines gesetzten Rahmens hat man freie Hand mit den eigenen Entscheidungen. Je nach getroffener Entscheidung ändert sich auch (in einem gewissen Rahmen) die Ergebnisse der jeweiligen Szene. So treffen sich die Hauptfiguren auch innerhalb des Spiels. Die Gemeinsamkeiten mit dem Vorgänger sind unübersehbar, vieles wurde verbessert, insbesondere ist die Story alles in allem wirklich bis zum Ende sehr gut und stimmig umgesetzt. Anders als bei Fahrenheit wird auf abgehobene Komponenten wie eine KI oder Aliens verzichtet. Heavy Rain bietet klassische Thrillerkost bis zum Ende und ist hier wirklich rundum gelungen.
Die Präsentation des Spiels ist wie bei Fahrenheit seinerzeit absolut wegweisend für das Medium Computerspiele. Der Soundtrack, die Kameraeinstellungen und auch die Dialoge haben einen Level, welchen ich selten in einem Spiel erlebt habe. Quantic Dreams sind auch ein Lieferant für Motion Capturing für Filmproduktionen, die hier verwendete Technik des firmeneigenen MC-Studios tragen ihr Übriges dazu bei. Bewegungen, Mimik und Gestik der Figuren sind sehr sehenswert, ebenso die Texturierung der Gesichter. Ferner ist es ein Spiel, welches wirklich ohne Probleme ohne eine Anleitung auskommt. Die gibts zwar, allerdings ist das eher ein Faltblatt, welches mehr Hintergrundinfos vermittelt.
Das Handling ist quasi auch eins zu eins von Fahrenheit übernommen worden, mit einer Anpassung an die Bewegungssteuerung, die bei der PS3 möglich ist. Böse Zungen würden behaupten, daß es hier nur um simples Knöpfchendrücken geht, was auch stimmt. Ich kann nur empfehlen gleich von Anfang an den höchsten Schwierigkeitsgrad zu wählen
Kritikpunkte gibt es dennoch: Die Steuerung ist sehr intuitiv, jedoch auch sehr bockig. Da es bei dem Spiel allerdings nicht in dem Maß auf schnelle Reaktionen ankommt wie bei einem Jump’n Run oder Shooter, ist das ganze zwar lästig aber nichts was ein Scheitern verursachen würde. Ein Scheitern gibt es auch nicht. Falls einer der Protagonisten sterben sollte (das ist in der Tat möglich), geht die Geschichte ohne diesen weiter. Was mich noch stört ist ein ziemlich häufig auftretendes Tearing der Grafik.
Ich hab die Story bewusst nur sehr vage erwähnt, da Heavy Rain wie Hitchcocks Psycho seinen Reiz daraus zieht, daß der Spieler nicht weiß, was Ihn erwartet. Quantic Dreams hat angeblich 20 verschiedene Enden eingebaut, das konnte ich bislang nicht verifizieren. Da ein kompletter Durchgang etwa 10 Stunden in Anspruch nimmt, war das in drei Tagen leider nicht möglich.
Fazit: Heavy Rain ist einer der Titel, welcher Spieler in zwei Lager teilt: Die einen werden es in den Himmel loben, während die übrigen es in einen Topf mit den interaktiven Filmen vom Schlage eines Dragon’s Lair oder Space Ace werfen. Ich gehöre zu ersterer Fraktion, da ich in erster Linie spiele, um unterhalten zu werden. Heavy Rain hat dies für 10 Stunden bravourös gemeistert. Und ähnlich wie ein gutes Buch oder einen guten Film, werde ich mir das Spiel gerne mal wieder zu Gemüte führen, so in ein oder zwei Monaten.
Wer der Meinung ist, simples Knöpfchengedrücke liege unter seinem Niveau sollte bedenken, daß die in den vergangen Jahren sehr erfolgreichen Musikspiele nix anderes…
Weitere Informationen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Missbrauch melden
| Kommentar als Link