Just Cause 2 – Limited Edition
Just Cause 2 – Limited Edition
- Eidos Interactive JUST CAUSE 2 SPECIAL EDITION, VÖ: 26.03.2010/ System: PlayStation 3/ Genre: Action-Adventure/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion
JUST CAUSE 2 SPECIAL EDITION (PS3)
Unverb. Preisempf.: EUR 69,99
Preis:
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100% Freiheit in einer riesigen Spielwelt !,
Nachdem ich jetzt 14 Stunden gespielt habe und bei 6% bin werde ich mal meine Eindrücke schildern:
Ehrlich gesagt war ich am Anfang etwas erschrocken von den Gesichtsanimationen (Lippensynchron ist anders) und auch die Zwischensequenzen sehen eher mau aus. Aber dann wird schnell klar….völlig egal…darum gehts bei dem Spiel nicht. Außerdem sehen die Landschaften, Explosionen und Fahrzeuge doch wieder sehr gut und nach “Next-Gen” aus.
Wenn man sich erst an die Steuerung gewöhnt hat und den Enterhaken im Kombination mit dem Fallschirm beherrscht, kann man sich fast wie bei Spiderman durch die Level bewegen. Nicht das man das nötig hätte, denn es gibt 104 !! verschiedene Fahrzeuge, die man alle (im GTA Stil) einfach klauen kann.
Die Grösse der Spielwelt ist überwältigend! Ich hab mir gestern einen Düsenjet geschnappt und bin (wie es mir vorkam) unendlich weit in den Himmel geflogen. Dann sieht man immer noch nicht die ganze Insel von oben. Als ich dann ausgestiegen bin (ja…realistisch ist das nicht) und im freien Fall nach unten geflogen bin, konnte ich zwischendurch einen Senseo anwerfen, so lang bin ich gefallen.
Was mich aber am Meisten faziniert ist die völlige Freiheit. Wie oder wo man weitermacht ist völlig egal:
- Hier mal eine fremde Basis gesprengt
- da mal einen Gegner an mein Auto gehängt und hinter mir her gezogen
- dann einen Gegener an eine Gasflasche gehängt, auf die Flasche geschossen….und ab fliegt er
- oder mit meinem Lieblingsjet dem Sonnenuntergang entgegen fliegen…einfach schöööön
Und da seht ihr auch, warum ich erst bei 6% bin, obwohl ich 14 Stunden gespielt habe. Mir ist der “Haupt-Handlungsstrang” erstmal völlig egal!
es macht so viel Spaß einfach über die Insel zu fliegen, hiermal abzuspringen und ein bischen Chaos anzurichten, dann wieder (egal an welcher Stelle auf der ganzen Insel) den Schwarzhändler seines Vertrauens anrufen und sich einen Jet oder Waffen bringen zu lassen.
So richtig KLICK hat es bei mir erst nach einigen Stunden gemacht, als ich fast ohne Munition von 6-8 Gegner eingekesselt wurde und dann noch ein Militärhubschrauber auf mich geschossen hat….oh nein…gleich bin ich tot…war mein erster Gedanke. Aber Moment mal…man kann doch…ja klar. Einfach mit dem Enterhaken auf den Hubschrauber schießen, erst den Co-Piloten erledigen, dann den Piloten und schon hat man einen Hubschrauber mit genug Firepower für die Gegner am Boden…man sind die geflogen….ha whos laughing now….hab ich nur gedacht und hab mich heimlich beim Grinsen erwischt.
FAZIT: Nach den letzten sensationellen Spielen wie Heavy Rain, Dantes Inferno oder (natürlich) GOW3 macht es mir super Spaß mal wieder die totale Freiheit zu haben und eine Spielwelt, die es in der Größe noch nicht gegeben hat. Das Auffinden aller versteckten Dörfer oder Militärbasen um dann zu versuchen, diese komplett auf 100% zu bringen (alle Items finden und Militäreigentum zerstören) hat echt Suchtpotential.
Und wer schon mal ein Auto an seinen Hubschrauber gehängt hat, um es dann auf zwei Soldaten fallen zu lassen, weiß wovon ich rede.
Auf Metacritics wird das Spiel z.Z. mit 84% gewertet, die user vergeben 9 von 10 Punkten.
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| Kommentar als LinkJust Cause 2 – Die Freiheit nehm’ ich mir!,
Just Cause 2 habe ich mir gekauft, weil ich nicht gerne Spiele spiele, die einem zu sehr vorgeben, was man machen muss. Sicher ist sowas ab und an ganz nett, aber man möchte beim Spielen ja abschalten und sich nicht auch dort noch starren Regeln unterwerfen
Und genau dazu ist JC2 gedacht und prädestiniert!
Die Hintergrundgeschichte ist im Grunde nur ein nettes Beiwerk und spielt somit nur eine untergeordnete Rolle. Die ersten beiden Missionen nach dem Spielstart stellen das Tutorial dar und machen den Spieler mit der Steuerung vertraut. Nach Abschluss der zweiten Mission ist man frei zu tun, was man möchte. Die (riesige!) Insel erkunden – per Flugzeug, Auto, Motorrad, Boot, Hubschrauber, zu Fuß? Kein Problem! Den Einwohnern das Leben schwer machen? Aber immer! Aufträge der verschiedenen Fraktionen annehmen? Gerne doch! Oder doch lieber dem Haupterzählstrang folgen? Alles ist möglich! Die einzelnen Eckpunkte und meine Bewertungen:
Setting
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Eine tropische Insel namens Panau im Südost-Pazifik ist der Schauplatz von JC2. Man wird als Agent eingeschleust und verdingt sich im Laufe des Spiels als Söldner bei verschiedenen Gruppierungen, um die lokale Regierung zu schwächen und weitere Agenturmissionen (Hauptspiel) freizuschalten. Die meiste Zeit aber wird man ohne Aufträge über die Insel und ihre Landschaften streifen und ausprobieren, was alles möglich ist. Tiefgang in Story oder Charakteren wird man allerdings nicht finden. Die Hauptgeschichte dient nur als Kulisse für das Spiel und bietet weder überraschende Wendungen, noch eine wirkliche Bindung zu den Charakteren. Eastereggs findet man ebenfalls – unter anderem die Insel aus der TV-Serie “Lost”, was den Forscherdrang noch unterstützt.
Grafik
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Vorab: Die Weitsicht ist gigantisch! Es gibt keinerlei Ruckler im Spiel und die Landschaft ist durchweg schön gestaltet. Nette (und wichtige) Details wie platzende Autoreifen und anschließendes Funkensprühen der Felgen des Fahrzeugs oder korrekte physikalische Verhaltensweisen von Gegenständen und Gegnern bestimmen die Spielumgebung. Explosionen machen Krach und Spaß – man fühlt sich wie in einem überdrehten Actionfilm a la James Bond. Die Spielfigur hätte allerdings besser gestaltet und animiert werden können. Sie wirkt etwas steif und ungelenk – gerade beim Laufen oder Ausweichen. Aber dem Spielspaß tut dies keinen Abbruch. Die Cutscenes sind ebenfalls in Spielgrafik gehalten und erinnern an GTA IV. Aber da die Hintergrundgeschichte nur eine untergeordnete Rolle spielt, kann man hierüber auch hinwegsehen.
Sound
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Hintergrundmusik ist recht spärlich vorhanden, stört aber auch nicht, wenn sie mal zu hören ist. Die Effekte sind stimmig und kraftvoll, sodass man endlich mal was von seinem Surround-System hat. Wenn man mit einem LKW eine Diktator-Statue einreisst und diese dann ein Treibstofflager beschädigt, welches daraufhin explodiert, lacht das Actionspielerherz!
Handlungsfreiheit
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Hier spielt JC2 seine Stärken und den eigentlichen Spielspaßgarant aus: Man kann so gut wie alles machen, wozu man Lust hat. Und das mit dem Ziel, unter den Inselbewohnern möglichst viel Chaos anzurichten. Ein Beispiel: Man erhält den Auftrag, eine feindliche Basis zu infiltrieren und die Treibstofftanks dort zu zerstören. Die übliche vorgehensweise in anderen Actionspielen wäre, sich reinzuschleichen, Sprengsätze an den Tanks zu befestigen und dann selbige aus sicherer Entfernung zu zünden. Alternativ kennt man auch die Vorgehensweise, dass man sich Stück für Stück vorarbeitet, Gegner ausschaltet und am Ende eben die Tanks zerstört. Beides ist in JC2 zwar auch möglich – aber mal ehrlich: es ist auf Dauer eintönig. Eine interessantere Alternative ist z.B. folgende: Man kapert einen Hubschrauber, kettet einen LKW an diesen, fliegt über die Basis und wirft den LKW auf die Tanks, die dann zerstört werden und die “bösen Buben” gleich mit erledigen. Ein weiteres Beispiel gebe ich noch in Bezug auf Verfolgungsjagden: Normalerweise versucht man dabei, den feindlichen Fahrzeugen auszuweichen oder die Gegner auszuschalten, indem man auf sie schiesst. Es ist aber ungleich lustiger, wenn man das Verfolgerfahrzeug mittels Multifunktions-Enterhaken an eine Hauswand kettet und das Fahrzeug aufgrund dessen ein lustiges Muster in der Mauer hinterlässt. Alternativ kann man auch zwei Verfolgerfahrzeuge aneinanderketten und einem Fahrzeug die Reifen zerschiessen – auch ein sehr amüsantes Erlebnis. Der Enterhaken spielt bei der Handlungsfreiheit mit die wichtigste Rolle. Mit ihm kann man die beschriebenen Dinge erledigen – und sich aber auch an…
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| Kommentar als LinkAction wie sie sein sollte,
Nach 30 Stunden Spielzeit meine Rezension:
Zusätzlicher Inhalt der Limited Edition:
Komplett für den Müll. Die Waffe benutzt man zwar noch, aber da ist die Munition bald alle. Den Fallschirm verliert man sobald man stirbt. Das Fahrzeug hab ich nicht genutzt. Die Karte von Panau ist ganz nett, aber da kann man im Spiel auch einfach Select drücken.
Story:
Man spielt Rico Rodriquez, einen Spion der CIA. Dieser wird in den fiktiven Inselstaat Panau geschickt, um seinen ehemaligen Mentor zu suchen. Da Panau gerade von einem neuen Diktator übernommen wurde, soll man nebenbei auch soviel Chaos wie möglich stiften, um das Regime zu stürzen. Die Story ist nicht besonders und plätschert so vor sich hin. Man merkt, dass sich die Entwickler auf das Gameplay konzentriert haben.
Grafik:
Für ein Open World Game gut. Sicherlich kein Referenztitel auf der PS 3, aber bei so einer riesigen Welt wirklich gut. Gerade Explosionen sehen super aus.
Sound:
Der Sound ist eher minimalistisch gehalten. Bei Beginn einer Mission gibt’s ein typisches Agentenintro. Ansonsten meist nur Umgebungsgeräusche bzw. Fahrzeuggeräusche.
Es gibt keine Radiosender, wie in GTA.
Das Spiel ist komplett in Deutsch. Die Sprecher sind ganz gut, aber lippensynchron ist anders. Wie von vielen schon angesprochen, trieft dieses Spiel von B-Movie Kommentaren. So wird z. B. hinter jedem Satz der roten Front ein ‘Genosse’ gesetzt. Auch sonst kann man sich öfters das Lachen kaum verkneifen. Besonders wenn jemand unfreiwillig den Taxifahrer für einen spielt, weil man sich es per Enterhaken auf seinen Dach gemütlich gemacht hat.
Steuerung:
Die Steuerung geht sehr gut von der Hand. Bei den Fahrzeugen werden die möglichen Aktionen immer angezeigt. Eigentlich hatte ich nur Probleme bei den Flugzeugen, da die Jets zum Beispiel zu stark reagierten. Mir gefällt die Steuerung auf jeden Fall besser als in GTA 4.
Gameplay:
Neben den Agenturmissionen, die die Story antreiben, kann man auch Aufträge von den drei Fraktionen annehmen, die den Diktator stürzen wollen. Wenn der Einflussbereich dieser Fraktionen sich vergrößert, werden dann Herausforderungen im jeweiligen Gebiet verfügbar.
Ansonsten rennt man rum und sorgt für Chaos und erkundet die ca. 200 Ortschaften.
Für Chaos sorgt man, wenn man Anlagen (Benzintanks, Silos, Propagandawagen, Transformatoren, usw.) der Regierung zerstört. Das endet meist in furiosen Explosionen. Ich zum Beispiel platziere gerne zuerst überall C4 um dann von einer hohen Stelle per Fernzünder die vielen Explosionen zu beobachten.
Außerdem findet man in jeder Ortschaft Kisten, indem Waffenteile, Fahrzeugteile usw. enthalten sind. Mit diesen kann man dann beim Schwarzmarkthändler, dem einzigen Geschäft im Spiel, seine Waffen usw. aufrüsten. Man kann den Schwarzmarkthändler fast immer rufen (nur nicht während des Fahrens von Fahrzeugen und dem Fliegen). Leider kann man immer nur eine Aktion ausführen, dann ist er wieder weg und muss neu gerufen werden.
Ich hätte mir mehr Waffen im Spiel gewünscht. Bisher sind es um die 10.
Insgesamt kann man mit über 100 Fahrzeugen zu Lande, im Wasser und in der Luft fahren bzw. gefahren werden. Denn das größte Gadget im Spiel ist wohl Ricos Kombination von Enterhaken und Fallschirm. Mal schnell aufs Autodach und schon spart man sich die Taxigebühr. Bekommt man z. B. Besuch von einem Militärhelicopter, wird sich einfach per Enterhaken an den Heli rangezogen, Pilot ausgeschaltet und schon ist man stolzer Heli Besitzer. Wirklich lustig. Wird man mal abgeschossen, kommt der Fallschirm zum Einsatz.
Auch sonst kann fast alles mit dem Enterhaken machen (Leute aneinander oder fahrende Fahrzeuge ketten, usw.). Auch Häuser können mit dem Enterhaken überwunden werden. Eigentlich fehlt Rico nur das Spiderman-Kostüm ‘.
Das ganze Game ist halt auf Action ausgelegt und das macht das Spiel sehr gut. Man kann fast alles machen, sei es noch so verrückt.
Fazit:
Wer ein Spiel sucht, das sich selbst nicht so ernst nimmt und konsequent auf der Spaßschiene fährt, ist hier mehr als gut bedient.
Für Spieler, die glaubwürdige Story und Charaktere mögen, ist das Spiel nicht zu empfehlen.
Eigentlich sollte Just Cause 2 bei mir nur als Lückenfüller bis Red Dead Redemption herhalten, hat mich aber mehr als positiv überrascht.
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